Jugend ohne Schulden

 

In Zusammenarbeit mit Schulen bekommen Jugendliche Informationen über den Umgang mit Geld.

Ziel ist es, durch freiwilliges kompetentes bürgerschaftliches Engagement und durch Nutzung bestehender Bildungs- und Sozialsysteme, präventiv Jugendliche auf die immer stärker werdende Verschuldung hinzuweisen um damit dem Verschuldungsgrad nachhaltig entgegenzuwirken.

Jugendliche scheinen besonders gefährdet, weil sie über immer höhere Geldsummen verfügen und häufig, gerade aus wirtschaftlich schwachen Verhältnissen stammen. Sie sind eine besonders stark umworbene Konsumentengruppe, die aufgrund ihrer Unerfahrenheit und ihres sozialen Umfeldes leicht Konsumverlockungen unterliegen und sich somit zunehmend in die Gefahr einer Verschuldung begeben.

Die Umsetzung des Projektes wird durchgeführt von Freiwilligen („JoSchi’s), meist über 50-jährigen, vornehmlich aus dem Bereich Bildung und Pädagogik, aber auch von Personen, die in der Finanzbranche und verwandten Branchen tätig sind bzw. waren, und die Erfahrung, Engagement und Zeit mitbringen.

Mit dem Lehrern vornehmlich in den 9. Klassen von Grund- u. Realschulen werden zu Beginn die Rahmenbedingungen geklärt. Der Unterricht wird von zwei „JoSchi’s“ sowie einem Lehrer durchgeführt und besteht aus fünf Modulen: Einführung in das Thema Schulden, Jugend und Konsum, beispielhaft Kostenfalle „Handy“, Einkommen / Lebenshaltungskosten und Finanzkompetenz. Die JoSchi’s unterrichten sowohl durch wechselseitigen Vortrag als auch durch Bildung von Arbeitsgruppen unter den Jugendlichen.

Die „JoSchi’s“ treffen sich in der Regel 14-tägig, bei Bedarf auch wöchentlich zum Austausch der Gegebenheiten, der Erfahrungen und zur Planung.

Ansprechpartner und weitere Informationen:

Diakonisches Werk Rheingau-Taunus
Ulrike Gürlet

Tel. 06124/7082-43

www.dwrt.de